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20.02.2017

DRK, DLRG und Kreis setzen einheitlich auf CommandX

DRK, DLRG und Kreis setzen einheitlich auf CommandX

Umstellung von TecBOS Command auf Eurocommand CommandX erfolgreich abgeschlossen.

Neue Einsatzfahrzeuge für Stader Rettungskräfte

STADE. Er kam mit leeren Händen, denn seine Geschenke standen schon in der Katastrophenschutzzentrale des DRK am Stader Hofacker: Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) feierte mit Rettungskräften die Übergabe von drei neuen Einsatzfahrzeugen.

Lars Müller ist der stellvertretende Leiter der Technik im DLRG-Bezirk Stade. Er freut sich mit den Wasserrettern über einen neuen Einsatzleitwagen, der 150 000 Euro gekostet hat. Das Land übernahm – wie bei den beiden anderen Fahrzeugen – die Hauptlast aus Katastrophenschutzmitteln, in Höhe von 105 000 Euro. 35 000 Euro steuerte der Landkreis bei, 10 000 Euro berappte die DLRG selbst.

Das Fahrzeug ist für große Lagen konzipiert, bietet zwei Funkarbeitsplätze, die mit PC ausgerüstet sind. Digitaler und analoger Funk sind möglich, Telefon und Telefax obligatorisch. Kartenmaterial für Elbe und Nebenflüsse ist vorhanden. Der Wagen mit Ausrüstung kann über ein Notstromaggregat autark versorgt werden. Sechs Mann Besatzung finden Platz. Funkmast und Rettungswesten runden die Ausrüstung ab.

Der zweite Einsatzleitwagen geht ans DRK

Das Pendant – ebenfalls auf Basis eines Mercedes-Sprinter – für das DRK in Drochtersen wird von Bereitschaftsleiter Felix Kollin betreut. Auch hier wurden zwei Funkarbeitsplätze mit Computer-Unterstützung installiert. Digital, analog, online – hier ist alles möglich. Das Fahrzeug wird bei großen Schadensereignissen eingesetzt, um von hier aus die ganze Truppe zu führen. Fahrer- und Beifahrersitz können gedreht werden, so dass eine kleine Konferenzzone entsteht. Vier Einsatzkräfte finden Platz.

Der Wagen hat 120 000 Euro gekostet. Zudem wurde dem 30 Jahre alten Unimog, der auch zum DRK Drochtersen gehört, neues Leben eingehaucht. Das geländegängige, höher gelegte Fahrzeug wurde mit einem neuen Koffer versehen, einem komplett neuen Aufbau, wie bei einem normalen Rettungswagen. Die mobile Intensivstation bietet Notfall-Medikamente, EKG, Defibrillator und Beatmungsgerät. Einmalige Spezialität, weil extra für den Unimog entwickelt, ist der ausfahrbare Tragentisch, der die Patienten wie auf einer Rutsche in den hohen Aufbau bugsiert. Der Unimog kommt zum Beispiel bei extremen Wetterlagen wie Schnee zum Einsatz oder in sehr unwegsamem Gelände.

Fahrzeuge sollen die Arbeit der Einsatzkräfte erleichtern

Im Zivil- und Katastrophenschutz sind seit den Anschlägen auf die „Twin Tours“ in New York neue Konzepte erforderlich, sagte Minister Pistorius. Er hoffe, dass die drei Fahrzeuge den Arbeitsalltag der Einsatzkräfte im Landkreis Stade erleichtern. Das Land haben die finanziellen Mittel dafür aufgestockt. Jedes Jahr stünden 1,5 Millionen Euro zusätzlich bereit. Dass die öffentliche Hand moderne Ausstattung zur Verfügung stelle, sei auch Ausdruck der Wertschätzung gegenüber den Rettungskräften.

Hans Hartmann, DRK-Präsident in Niedersachsen, sprach von einem nicht alltäglichen Ereignis, wenn gleich dreifach modernes und hochwertiges Gerät übergeben wird. Er geht davon aus, dass das gerade auch bei den Ehrenamtlichen für einen weiteren Motivationsschub sorgt. Alle drei Fahrzeuge sind bereits im Dienst.

Die Sturmflut sei die größte natürliche Gefahr für die Menschen im Landkreis, sagte Landrat Michael Roesberg. Aber auch von Unternehmen mit gefährlichen Stoffen oder durch den Güterverkehr auf Schiene und Straße gingen latent Gefahren aus.

Quelle: Stader Tageblatt / Lars Strüning

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