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20.08.2022

Erfolgreiche Abschlussveranstaltung im Forschungsprojekt SS&R

Erfolgreiche Abschlussveranstaltung im Forschungsprojekt SS&R

Am vergangenen Wochenende fand im bayerischen Arrach die Abschlussveranstaltung des durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz geförderten Forschungsprojekts SmartSense&Rescue statt.

Zum Abschluss des Forschungsprojekts trafen sich die beteiligten Konsortialpartner von der Technischen Universität Berlin, dem Landkreis Cham, dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), der Eurocommand GmbH und der Projektträger sowie Interessierte, um die Präsentation der Forschungsergebnisse der letzten Jahre in der Praxis zu verfolgen. Eurocommand hat das Projekt über die gesamte Zeit federführend begleitet und mit der Technischen Universität Berlin und dem Landkreis Cham genau die richtigen Konsortialpartner an Bord gehabt.

Das Fachgebiet Nachrichtenübertragung des Instituts für Telekommunikationssysteme der Technischen Universität Berlin hatte bereits vor Start des Forschungsprojekts mit der Entwicklung von Verfahren zur Personenlokalisierung begonnen und konnte damit Einiges an Knowhow einbringen. Mit der Freiwilligen Feuerwehr Blaibach aus dem Landkreis Cham verfügte das Forschungskonsortium über einen „praktischen Arm“, der mit einer eigenen Drohnengruppe und Drohne Flüge und Aufnahmen durchführte.

Bei den einsatznahen Vorführungen konnten die gewonnenen Forschungsergebnisse dem interessierten Publikum veranschaulicht werden. Mit den erreichten Ergebnissen ist es so möglich, bei großen Gefahrenlagen wie Naturkatastrophen, Großschadenslagen oder Massenpaniken Einsatzkräfte schnell und effizient handeln zu lassen, um Menschenleben zu retten.

Durch die entwickelten Verfahren und unter Anwendung von Drohnen ist es nun möglich, abgängige Personen in weitläufigen Gebieten schneller und mit weniger Einsatzkräften zu lokalisieren. Unter Zuhilfenahme von Kameradrohnen entsteht aus der Vogelperspektive ein völlig neuer Überblick über die Gesamtsituation, wodurch eine effiziente Informationsverarbeitung und Visualisierung möglich sind.

Mit der Einbindung in die Führungsunterstützungssoftware CommandX werden die gewonnenen Informationen über abgängige Personen, Personenzahlen, deren Lokalisierung und Bewegung in Echtzeit dargestellt. Durch die zielgerichtete Verarbeitung und Auswertung dieser Informationen können Einsatzkräfte gezielter vorgehen und effektiver eingesetzt werden.

Der Leiter Produktmanagement und Forschung Björn Setzer sagt hierzu: "Wir freuen uns, während der Abschlussveranstaltung die erzielten Möglichkeiten präsentiert zu haben und in Zukunft einen weiteren Baustein zu schaffen, um Einsatzkräfte durch Digitalisierung zu unterstützen. Wir bedanken uns bei allen Beteiligten und vor allem unseren Projektpartnern, dem Landkreis Cham und der TU Berlin, für die Arbeit der letzten Jahre, welche sich in sehr guten Ergebnissen während der Präsentationen zeigte."

Der bei der Veranstaltung anwesenden Landrat des Landkreis Cham, Franz Löffler, zeigte sich erfreut und stellte klar: „Es ist unsere Aufgabe, die Sicherheit der Menschen mit dem technisch größtmöglichen Standard zu gewährleisten.“. Der Kreisbrandrat Michael Stahl ergänzte: „Wenn man kluge Köpfe mit moderner Technik und den Hilfsorganisationen zusammenspannt, kommt was Gutes raus.“


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