Die Eurocommand GmbH hat die europaweite Ausschreibung des Landes Schleswig-Holstein zur Einführung eines landeseinheitlichen Stabs- und Führungsunterstützungssystems gewonnen. Künftig werden die Krisenstäbe des Landes, der Kreise und der kreisfreien Städte mit der Softwarelösung CommandX vernetzt und erhalten damit eine gemeinsame digitale Plattform für die Führungsunterstützung im Bevölkerungsschutz.
„Wir freuen uns sehr, dass das Land Schleswig-Holstein uns nach einem europaweiten Vergabeverfahren als Partner für die Einführung einer landeseinheitlichen Software zur Unterstützung der Bevölkerungsschutzbehörden ausgewählt hat“, sagt Lina Kleinfeldt, Geschäftsführerin der Eurocommand GmbH.
Mit seiner zukunftsweisenden Architektur und der in zahlreichen Einsatzszenarien bewährten Plattform konnte CommandX im Vergabeverfahren überzeugen. Bereits heute wird die Lösung von Landkreisen und Feuerwehren in Schleswig-Holstein genutzt. Darüber hinaus ist CommandX als landeseinheitliches Führungsunterstützungssystem bereits in Brandenburg, Thüringen und Niedersachsen erfolgreich im Einsatz.
Durch die landesweite Vernetzung ermöglicht CommandX den Echtzeit-Austausch von Lageinformationen und gemeinsamen Lagebildern. Gleichzeitig werden Kommunikation, Koordination und Zusammenarbeit zwischen den Katastrophenschutzbehörden deutlich verbessert. Eine einheitliche Datenbasis schafft die Voraussetzungen für eine schnellere und effizientere Koordination von Personal, Einsatzmitteln und Ressourcen – auch über Kreisgrenzen hinweg.
„Als Familienunternehmen mit schleswig-holsteinischen Wurzeln sind wir besonders stolz darauf, diese wichtige Aufgabe für unser Heimatland übernehmen zu dürfen. Mit CommandX leisten wir einen wesentlichen Beitrag zur Digitalen Plattform für Katastrophen-, Brand- und Zivilschutz (DIKatS) und stärken damit die Zukunftsfähigkeit des Bevölkerungsschutzes in Schleswig-Holstein“, erklärt Sascha Pomp, Unternehmensgründer und geschäftsführender Gesellschafter der Eurocommand GmbH.
Die Erfahrungen aus der Ostsee-Sturmflut 2023 sowie der Flutkatastrophe im Ahrtal haben eindrucksvoll gezeigt, dass im Krisenfall jede Minute zählt. Eine digitale Vernetzung der Einsatz- und Führungsstrukturen sowie ein schneller und sicherer Informationsaustausch sind entscheidende Voraussetzungen für eine wirksame Gefahrenabwehr und können im Ernstfall Leben retten.
Carsten Weiske, Prokurist und Projektleiter bei Eurocommand, blickt bereits auf die Umsetzung des Projekts: „Gemeinsam mit unserem erfahrenen Projektteam freuen wir uns darauf, CommandX in enger Zusammenarbeit mit den Anwendern für die Anforderungen Schleswig-Holsteins zu konfigurieren, die Systeme zu implementieren und die zukünftigen Nutzerinnen und Nutzer umfassend zu schulen.“
Die Eurocommand GmbH bedankt sich beim Land Schleswig-Holstein sowie bei allen beteiligten Behörden und Organisationen für das entgegengebrachte Vertrauen. Gemeinsam wird ein weiterer wichtiger Schritt hin zu einem digital vernetzten, leistungsfähigen und resilienten Bevölkerungsschutz in Schleswig-Holstein umgesetzt.